Sofa-Surfer bestellt

16. Juli 2010

Wie bereits erwähnt will ich mir einen Tablet / MID / UMPC zulegen. Diese Gerätegattung gibt es ja schon seit vielen Jahren, der richtige Durchbruch im Massenmarkt kam aber erst mit Apples iPad. Allerdings gibt es genug Gründe das iPad links liegen zu lassen und stattdessen eine Alternative zu wählen.

Ich habe mich letztendlich für ein ePad einer nicht weiter genannten chinesischen Hardwareschmiede entschieden. Klar, der Name ePad legt fast nahe dass es sich um ein Apple-Plagiat handelt. Unter der Haube hat das Gerät aber nichts mit dem iPad zu tun. Bei der Billig-Variante ist die Speicherausstattung deutlich geringer und die Prozessorleistung sowieso. Also kein geklautes Hardwaredesign sondern eine preiswerte Eigenentwicklung. Als Betriebssystem kommt Android zum Einsatz. Ein bisschen mehr Selbstvertrauen und ein eigenständiger Name hätten den chinesischen Entwicklern gut getan um einen Plagiatsverdacht gleich im Vorfeld zu zerstreuen.

Was die Schnittstellen betrifft sieht das billige Gerät aber deutlich besser aus als der Kollege von Apple: Ein SDHC-Speicherslot und USB ist genauso vorhanden wie ein kabelgebundener LAN-Anschluss. Beide letztgenannte nur über einen mitgelieferten Adapter weil das Gerät an sich natürlich viel zu klein ist um die Buchsen aufzunehmen. Üblicherweise wird man aber sicher das eingebaute WLAN verwenden. Eine Frontkamera ist übrigens auch dabei, wogegen Apple darauf verzichtet und gleich ein massives Eigentor geschossen hat – immerhin ist das iPad somit nicht einmal zu Apples eigenem Videotelefoniedienst Facetime zu gebrauchen, den man mit dem iPhone 4 mit viel Tamtam einzuführen versucht.

Man mag erst mal skeptisch sein, klar. Nachdem ich aber in der Vergangenheit sehr gute Erfahrungen mit elektronischen Exoten aus Fernost gemacht habe, sehe ich der Lieferung ganz entspannt entgegen. Bei einem Preis von nur etwa einhundert Euro kann man auch wirklich nichts falsch machen.
Mittlerweile habe ich auch die gesicherte Info, dass die Akkulaufzeit etwa fünf Stunden beträgt. Damit kann man leben. Und das Netzteil hat, wie vermutet, einen Weitbereichseingang so dass es mit Adapter auch in Deutschland nutzbar ist.

Letztendlich geht es nur darum, auch auf dem Balkon und am Sofa Internet zu haben. Ein Messenger, Browser und ein Mail-Client, mehr will ich nicht. Und bitte handlicher als ein Laptop.

Sobald das Gerät angekommen ist, werde ich nochmal davon berichten.

Surfen auf dem Sofa

15. Juli 2010

Es wird langsam Zeit, ich brauche endlich einen Sofa-Surfer. Also irgendein internetfähiges kleines Etwas, egal ob es den Namen Tablet PC trägt, oder sich MID (Mobile Internet Device) oder UMPC (Ultra Mobile PC) nennt.

Wegen meiner Abneigung gegenüber Steve Jobs und seinen in sich geschlossenen und kompatibilitätsfreien Produkten kommt ein iPad nicht in Frage. Dann doch lieber wieder ein nicht ganz alltägliches, verspieltes asiatisches Elektronik-Gadget. Die Auswahl ist dort interessanterweise nicht mehr so überwältigend wie noch vor einigen Monaten. Zwei auf den ersten Blick interessante (und bei eBay erhältliche) Geräte fallen ins Auge.

Erst einmal ein Android-Device des Herstellers Eken.
Auf den ersten Blick ein interessantes Teil, allerdings vermiesen zwei Nachteile das insgesamt gute Bild:
Eine Kamera fehlt und die Laufzeit von nur drei Stunden ist einfach zu wenig. Ansonsten kommt das Ding natürlich mit allen gängigen Audio- und Videoformaten klar, hat WLAN und jede Menge mehr. Ein Touchscreen ist auch an Bord.

Das Netzteil scheint ein Schaltnetzteil zu sein und kann bei Netzspannungen von 100 Volt bis 240 Volt (mit entsprechendem Adapter) weltweit genutzt werden. Soweit also alles in Butter – aber der schmalbrüstige Akku mit seiner geringen Laufzeit dürfte das Killerargument sein, weswegen das Ding in der Praxis wenig Spaß machen dürfte.

Also, weitergesurft und weitergesucht. Immer mit dem Blick auf den Preis, klar, denn dass es Luxus-Varianten für über 900 Euro auch im Bereich der Mini-Surfer gibt ist zwar logisch, allerdings stellt sich dann wirklich die Frage der Sinnhaftigkeit.
Übrigens: Die beiden hier genannten Geräte kosten lediglich um 100 Euro incl. Versand. Erfahrungsgemäß kommen dann natürlich noch die Zollgebühren dazu. Die weltfremden Fragen der Zollbeamten sind allerdings kostenlos.

Weiter im Text: Es fällt noch ein Android-Gerät namens Epad auf. Es hat zumindest eine Frontkamera, allerdings sind keine Infos bzgl. der Akkulaufzeit zu finden. Das versuche ich noch abzuklären. Der eingebaute Akku ist aber mit einer Kapazität von 2400 mAh deutlich besser als der des obigen Gerätes (1600 mAh). Letztendlich wird man aber nicht drum herum kommen, einfach zu bestellen und dann entweder zufrieden oder enttäuscht zu sein. Meine letzten Technik-Spielereien aus Fernost konnten aber durchweg überzeugen.
Angeblich liegt dem Epad nur ein Netzteil für 100 Volt Wechselspannung bei. Allerdings glaube ich das erst, wenn ich es sehe. Weil bisher alle Geräte aus China mit einem 220-230 Volt Netzteil daherkamen. Bei der genannten Leistung von 18 Watt dürfte es eh ein Schaltnetzteil sein und die haben üblicherweise einen Weitbereichseingang.

Jedenfalls werde ich das alles im Auge behalten und dann hoffentlich bald so ein Ding in Händen halten.

Der beste DJ der Welt

10. Juli 2010

Seit wenigen Tagen macht im Netz mal wieder ein Video die Runde. Es zeigt einen älteren Herrn der sich als DJ versucht. Bislang wurde das Video erst gut 2000 Mal angeklickt, aber ich vermute, dass es sehr bald im Ranking rapide nach oben gehen wird ;-)

Bilder von ENERGY in the Park 2010

8. Juli 2010

In der Bildergalerie sind ab sofort einige Bilder von ENERGY in the Park 2010 zu finden – oder gleich hier unten. Sie stammen überwiegend von Patricia, vielen Dank!

Berlin Juli 2010

5. Juli 2010

Ein Kurzurlaub in Berlin geht zu Ende. Bereits am Freitag bin ich in der Hauptstadt angekommen und gleich mal mit rbb-Fritz-Paul in den Club der Visionäre gestolpert. Die Outdoor-Location befindet sich teils auf Pontons im Wasser und ist absolut chillig. Wer auch mal hin möchte: Zu finden ist der Club der Visionäre Am Flutgraben in der Nähe der U-Bahn-Station Schlesisches Tor.

Der nächste Tag stand im Zeichen von ENERGY in the Park. Anfangs haben wir uns ziemlich am Rand niedergelassen, auch weil das auf der Leinwand gezeigte WM-Spiel nicht unbedingt mein uneingeschränktes Interesse fand. Aber das Ergebnis gegen Argentinien hatte letztendlich dann doch Begeisterungspotential ;-)

Später ging es aber auch in den Bereich direkt vor die Bühne. Wie erwartet: Super Tag und wieder ein cooles, beeindruckendes Event. Offizielle Videos und Fotos gibt es hier. Nur die Berliner S-Bahn hat diesmal nach der Veranstaltung versagt: Nachdem zu wenige Züge eingesetzt wurden, wurde der Bahnhof Nikolassee wegen Überfüllung gesperrt und die Menschenmassen zur Station Wannsee umgeleitet. Doch auch dieser Bahnhof war völlig überfüllt. Aus der geplanten 20-minütigen Rückfahrt wurden somit mehr als anderthalb Stunden. Nachdem die S-Bahn Berlin aber schon seit Monaten im Chaos versinkt, war das wohl auch nicht anders zu erwarten.

Am Sonntag gab es einen Abstecher nach Leipzig und dort wurde mit Konni in der DB-Lounge Kaffee getrunken. Und eine Thüringer Bratwurst durfte auch nicht fehlen. Mittlerweile bin ich wieder zurück in Nürnberg.

Konni am Tatort

30. Juni 2010

Es ist sicher keine alltägliche Situation wenn im eigenen Wohnhaus auf einmal Dreharbeiten stattfinden. So geschehen bei Konni in seinem Leipziger Domizil.

Die Tatort-Kommissarin Eva Saalfeld (Simone Thomalla) wird in der Folge Schön ist anders eine neue Wohnung beziehen und dabei auch zeitweise von ihrem Kollegen Andreas Keppler (Martin Wuttke) begleitet. Diese Szenen wurden nicht etwa in einem Studio gedreht sondern in einem realen Wohnhaus – nämlich genau in dem Haus, in dem Konni lebt.

In diesem Artikel seines Blogs schreibt Konni nicht nur über die Dreharbeiten sondern zeigt auch Bilder und einen kurzen Filmclip. Absolut lesenswerte Einblicke in einen Drehtag von Deutschlands beliebtester Krimiserie.

ENERGY in the Park in Berlin – noch gut eine Woche

24. Juni 2010

Der 03. Juli kommt immer näher und damit auch, wie schon erwähnt, ENERGY in the Park in Berlin mit einem ganzen Haufen Acts. Die Kollegen in Berlin haben dazu jetzt ein paar Backstage-Aufnahmen aus dem letzten Jahr veröffentlicht.

Schön wirds! Und wenn ich schon gerade Videos einbinde: Folgendes Werk habe ich auch bei den Berliner Kollegen gefunden. In weiten Teilen der Stadt ist dort erst kürzlich der Strom ausgefallen – und das auch verdammt lange ;-)

Konrad Zuse wird hundert

22. Juni 2010

Vor allem in Fachzeitschriften und natürlich im Internet gibt es heute ein beherrschendes Thema: Konrad Zuse hätte heute seinen hundertsten Geburtstag gehabt.

Nachdem sich Experten und Gerichte jahrzehntelang darüber gestritten haben ist längst geklärt, dass Zuse mit dem Rechner Zuse Z3 den ersten vollautomatischen, programmgesteuerten und frei programmierbaren Computer der Welt gebaut hat. Kurz gesagt: Zuse hat die Dinger erfunden und die Grundlagen geschaffen. Und das haben mittlerweile sogar die Amerikaner akzeptiert, die lange Jahre den Computer als amerikanische Erfindung verstanden wissen wollten.

Der Zuse Z3 ging im Mai 1941 in Betrieb und wurde sogar schon für wissenschaftliche Berechnungen eingesetzt. Im Dezember 1943 wurde der erste Computer der Welt bei einem Bombenangriff zerstört. Ein funktionsfähiger Nachbau steht bis zum heutigen Tag im Deutschen Museum in München.

Sicherlich wird man anlässlich Zuses hundertsten Geburtstags in diesem Jahr noch viel über ihn hören. Und nächstes Jahr feiern wir dann 70 Jahre Computertechnik.

Need for Speed Hot Pursuit

16. Juni 2010

Im November kommt eine Fortsetzung der legendären Rennserie Need for Speed in die Läden. Sowas habe ich ja früher verdammt gerne gespielt ;-)

Der Trailer sieht jedenfalls vielversprechend aus:

Kommandozeile im Kontext

12. Juni 2010

In Zeiten von grafischen Benutzeroberflächen in Betriebssystemen fristet die Kommandozeile mittlerweile eher ein Nischendasein. Allerdings bietet die Kommandozeile mehr Funktionen als es die schöne bunte Oberfläche in Windows tut. Aus diesem Grund ist sie also nicht einfach ein Überbleibsel aus vergangenen Zeiten, sondern wird von Microsoft sinnvollerweise weiterentwickelt und gepflegt – und viele User danken es ihnen. Für Sonderfälle ist die Kommandozeile sowieso ein prima Tool, aber auch für eher alltägliche Dinge ist sie sehr nützlich. Im Gegensatz zur grafischen Oberfläche lassen sich Vorgänge auch stapeln und wiederholt ausführen.

Wenn man vor irgendeinem PC sitzt, dessen Anwender gerade wieder einmal mit einer (scheinbaren) Fehlfunktion überfordert ist, leistet die Kommandozeile gute Dienste.
Vor allem bei Internet- und Netzwerkproblemen, DNS-Fehlern und DHCP-Fragen helfen bekannte Befehle wie ping, tracert, ipconfig oder netsh weiter.
Allgemeine Informationen bekommt man mit systeminfo und sämtliche Dateinamen eines Ordners kann man sich ganz easy mit dir *.* > liste.txt speichern und dann weiterverarbeiten.
Und selbst klassische Schnittstellen (COM / LPT) lassen sich mit einem kurzen Befehl ansprechen und somit testen oder programmieren.
Sollte auf dem betreffenden Rechner kein FTP-Programm vorhanden sein, kann auch das die Kommandozeile übernehmen. Sogar recht komfortabel.
Und der größte Vorteil: Dieses unscheinbare Hilfsmittel ist auf jedem Windows-Rechner vorhanden. Dass es verdammt mächtig ist, sieht man natürlich nicht auf Anhieb. Ein paar hellgraue Zeichen auf schwarzem Grund sehen im ersten Moment eben nicht besonders beeindruckend aus.

Ärgerlich ist dagegen, dass die Kommandozeile immer in einem festen Ordner startet und man in den Pfad, wo man eigentlich etwas machen möchte, erst umständlich hinnavigieren muss (obwohl die TAB-Taste sogar Vorschläge macht!).
Mit einem kleinen Trick, den ich in einem alten Magazin gefunden habe, lässt sich das sehr viel besser bewerkstelligen. Wie das geht, notiere ich mal hier (hauptsächlich mit dem Ziel, es dann immer wieder finden zu können falls ich es wieder brauchen sollte *g*).

Im Registry-Editor navigiert man zum Schlüssel HKEY_CLASSES_ROOT\Directory\shell und erzeugt dort einen Unterschlüssel mit beliebigem Namen. In den Standard-Wert schreibt man beispielsweise CMD-Box. Unter diesem neuen Schlüssel erzeugt man noch einen weiteren Schlüssel der den Namen command tragen muss. In den Standard-Wert trägt man Folgendes ein: cmd.exe /k “cd %L”.

Und schon kann man einfach im Explorer auf einen beliebigen Ordner rechtsklicken und sieht im Kontextmenü den neuen Eintrag. Ein Klick darauf öffnet den Kommandozeileninterpreter im jeweiligen Verzeichnis.

Und dann kann man noch ein paar Einstellungen machen, damit das Fenster immer in einer sinnvollen Größe erscheint.