Spielefutter für den PC! Unter dem Namen The Free Indie Bundle gibt es fünf kostenlose Spiele als Download. Zwei davon möchte ich kurz herausgreifen.
Stealth Bastard sieht auf den ersten Blick aus wie ein klassisches Jump’N'Run, erinnert aber eigentlich eher an Metal Gear Solid. Hier muss man nicht nur springen und rennen, sondern sich auch oft verstecken und herumspionieren. Der Trailer sagt alles:
Nitronic Rush ist ein futuristisches Rennspiel wie es in den 90er Jahren sehr populär war (mehr dazu demnächst in diesem Blog). Auch hier macht schon der Trailer richtig Spaß:
Nach der Pflegenden Milk von Garnier und dem unendlich dämlichen Schlecker-Claim For You. Vor Ort. gibt es nun einen weiteren deutsch-englischen Griff ins Klo.
Ob sie das Büro wirklich simplifyen, weiß ich leider nicht. Der Claim der Werbeagentur könnte aber sicher auch Squeeze your Gehirn lauten.
Die meisten Leute meiner Generation dürften mit dem 6502 viel Zeit verbracht haben: Er war das Herzstück der damaligen Homecomputer und quasi das Gehirn von C64, Atari 800XL, einigen Apple-Geräten und vielen weiteren Computern.
Wer für so ein Computersystem damals unfassbar viel Geld auf den Tisch legte, kann sich jetzt entspannen: Der 6502 kostet heute nicht mal sechs Euro und kann sogar bis 14 MHz laufen – die Urvarianten schafften anfangs nur 1 MHz, später 4 MHz.
Es ist ein kleines, innovatives Gadget: Die Designschmiede Berg bringt demnächst einen kleinen, drahtlosen Drucker auf den Markt. Dieser Thermodrucker bedruckt schmales Endlospapier wie man es auch von Kassenzetteln her kennt. Allerdings mit anderem Inhalt.
Der Little Printer druckt personalisierte Zusammenfassungen aus sozialen Netzwerken, erinnert an Geburtstage, liefert Messages von Freunden aus der Cloud, druckt gewünschte Nachrichtenzusammenfassungen aus Internetfeeds und Vieles mehr.
Der Drucker selbst ist tatsächlich nur ein Drucker – die ganze Intelligenz steckt beim Hersteller in der Cloud, mit der man über eine App per Android oder iPhone kommuniziert.
Im Laufe des Jahres 2012 kommt der Little Printer auf den Markt, der Preis ist noch nicht bekannt.
Mit den Worten “Das könnte dich interessieren!” legte mir unsere Redaktionsleiterin eine Pressemitteilung des ZDF auf den Schreibtisch. Darin wird eine zweiteilige Reisereportage mit dem Namen Indochinas Träume beworben.
Der erste Teil trägt den Titel Vietnam – Im Land der Drachensöhne, der zweite Teil nennt sich Laos – Im Land der tausend Elefanten.
Die Pressemitteilung macht tatsächlich Lust auf mehr. Die TVinfo hat dankenswerterweise weite Teile des Textes in bester guttenbergscher Manier einfach auf ihre Internetseiten kopiert, nachzulesen hier und hier.
Wer mehr Reiseberichte möchte, sei eingeladen die Artikel zu meinen Besuchen in Vietnam aus den Jahren 2010 und 2011 nachzulesen.
Mit Laos kann ich zwar noch nicht dienen, aber für 2012 steht ein weiteres Land in Südostasien auf meiner Reiseliste.
Vietnam – Im Land der Drachensöhne. ZDF, Dienstag, 03. Januar 2012, 22:15 Uhr Laos – Im Land der tausend Elefanten. ZDF, Mittwoch, 04. Januar 2012, 22:45 Uhr
Einen Tag vor Heiligabend entdeckte ich beim Zeitschriftenhändler meines Vertrauens das BILD Mini-Handy. Dabei handelt es sich um ein kleines Mobiltelefon mitsamt Prepaidkarte, das von der Bildzeitung zu Werbezwecken verkauft wird. Der Preis liegt bei gerade einmal 9,99 Euro, weswegen ich das Ding aus Neugierde spontan gekauft habe.
Das BILD Mini-Handy im Größenvergleich mit einem USB-Stick
Um es gleich zu sagen: Das Handy ist simlockfrei, kann also mit jeder beliebigen Karte genutzt werden. Es arbeitet per GSM im D- und E-Netz, nicht allerdings in den UMTS-Netzen. Neben Telefonie und SMS steht ein Telefonbuch und ein Wecker zur Verfügung. Das war es im Prinzip auch schon. Diesen minimalen Funktionsumfang beherrscht das billige Gerät aber ganz passabel.
Der kleine Akku soll 100 Stunden Standby und 90 Minuten Telefonie ermöglichen. Das Display ist weiß hinterleuchtet, die Tasten leuchten blau.
Das Handy trägt den Namen “XSP2″ und als Hersteller (oder wohl vielmehr Importeur) firmiert das Unternehmen 4G-Systems.
Übrigens verkauft Pearl ein absolut baugleiches Modell. Der Preis liegt hier aber bei 16,90 Euro.
Wer möchte, kann im Nachhinein auch die beigelegte SIM aktivieren. Der Tarif BILDmobil kostet pro Minute und SMS 9 Cent. Eine Grundgebühr, Mindestumsatz oder eine Anschlussgebühr werden nicht fällig. Stattdessen befinden sich gleich 10 Euro Guthaben auf der Karte. BILDmobil arbeitet übrigens im Netz von Vodafone.
Bei dem geringen Preis kann man nichts falsch machen. Und als Backup- oder Notfallhandy taugt das Gerät allemal.
Das Internet wurde in den letzten Monaten vielfach mit dem arabischen Frühling in Verbindung gebracht. Die vielen positiven und befreienden Möglichkeiten des Internets stehen aber einer Reihe großer Gefahren gegenüber.
Der aus Weißrussland stammende Medienwissenschaftler Evgeny Morozov zeichnet ein eher düsteres Bild: Regierungen und Konzerne wollen seiner Ansicht nach das Internet immer stärker überwachen und für ihre Zwecke nutzen.
Vorratsdatenspeicherung, Netzsperren, der sog. Bundestrojaner, der Carrier-IQ-Skandal und die oftmals zur Disposition gestellte Netzneutralität sind nur einige Stichpunkte, die das Internet in seiner jetzigen freien Form gefährden.
Meiner Vermutung nach erreichen 95% der TOR-Nutzer nur eine gefühlte Sicherheit, ohne auch nur halbwegs anonym zu sein. Um TOR tatsächlich zuverlässig nutzen zu können, sind unbedingt weitere technische Kenntnisse erforderlich um beispielsweise DNS-Leaks ausschließen zu können.
Filiol kündigt für die verbleibenden 5% an, Vorschläge zur besseren Sicherung des Netzwerkes zu machen.
Seit Tagen steht der Bundespräsident unter Beschuss. Erst ging es um eine Aussage im niedersächsischen Landtag wo Wulff vielleicht die Wahrheit gesagt hat, aber dummerweise eben nur die halbe Wahrheit. Dann tagelanges, peinliches Schweigen zur Sache. Zu allem Überfluss kamen dann noch haufenweise kostenlose Urlaubsreisen ans Licht. Und dann kommt auch noch heraus, dass ein weiterer Unternehmer eine Anzeigenkampagne für ein Buch im Zuge seines Wahlkampfes finanziert hat. Aua.
Auch wenn sich derzeit der Ältestenrat in Niedersachsen damit befasst und Staatsrechtler einen klaren Verstoß gegen das Ministergesetz sehen, bin ich doch skeptisch. Letztendlich wird es wohl darauf hinauslaufen, dass sich Wulff im juristischen Sinne nichts zu Schulden hat kommen lassen.
Insofern sollte man die Flamme etwas herunterdrehen und die Angelegenheit nicht mehr skandalisieren als es nötig ist.
Der Bundespräsident sollte allerdings auch selbst etwas tun. Das muss ja nicht gleich ein Rücktritt sein oder die Rückzahlung des Zinsvorteils des undurchsichtigen Privatkredits. Es würde eigentlich schon reichen, wenn er seine traditionelle Weihnachtsansprache ausfallen lassen würde.
Stellt euch vor, ein Mann mit dieser Vorgeschichte würde sich vor die Kameras stellen und, wie üblich, zu Anstand und Moral aufrufen. Das Ergebnis wäre ein schallendes Gelächter quer durch Deutschland. So eine Ansprache wäre damit höchstens noch was für den Comedypreis und der Sache unwürdig.
In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern meines Blogs frohe Weihnachten, besinnliche Feiertage und viel Vergnügen bei der Weihnachtsansprache!
Nachtrag, 22.12.2011, 15:45 Uhr: Christian Wulff hat sich in einer live übertragenen Rede zu seiner persönlichen Situation erklärt. Darin gestand er Fehler in der Kommunikation ein, gab zu die Situation falsch eingeschätzt zu haben und entschuldigte sich für die Verwirrung. Gleichzeitig machte er deutlich, sich niemals Vorteile erschlichen zu haben. Nach dieser Erklärung wird sich die Angelegenheit wohl langsam beruhigen, zumal es meist weniger um die Sache selbst als eher um den Umgang damit ging.
Passend zu meinem kürzlich veröffentlichten Artikel (über die Nachteile von Facebook als Nachfolger der klassischen Instant Messenger) hat Facebook erfolgreich einen neuen Bug eingeführt.
User, die den Facebook-Chat mit einer XMPP-fähigen Software wie z.B. Pidgin nutzen, sind seitdem genervt.
Wurden im Facebook-Chat per XMPP bisher die Gruppenlisten korrekt übertragen, funktioniert dies seit Kurzem nicht mehr. Das heißt, dass sämtliche Chatpartner plötzlich unsortiert in einer riesigen Liste auftauchen – alle Einordnungen, die man vorgenommen hat, sind verloren. Nachdem die Gruppe immer automatisch “Facebook-Freunde” heißt und auch nicht umbenannt werden kann, steht man hier in einer Sackgasse.
Das Problem sorgt in vielen Foren für verärgerte User. Einen Workaround gibt es nicht, da der Fehler an Facebook liegt.
Leute, ihr tickt doch nicht mehr ganz rund. Eure ständigen Änderungen, die viel Zeit kosten und meist einen negativen Mehrwert haben, nerven ja schon ultra. Aber dass ihr jetzt auch noch absichtlich einen Bug in euren Chat implementiert und diesen Fehler als Feature verkauft, ist wirklich völlig daneben.
Instant Messenger gehörten lange Zeit zu den beliebtesten Diensten im Internet. ICQ, MSN und der Yahoo Messenger waren zumindest in Europa die beliebtesten Messenger.
Und wenn man nicht die ganzen (schlecht gemachten) Chat-Programme gleichzeitig offen haben wollte, holte man sich einfach einen Multiprotokoll-Messenger wie Pidgin.
Pidgin gehört nach wie vor zu meiner Standardausstattung auf jedem Rechner und bringt mir die ICQ- und MSN-Accounts auf den Schirm. In den letzten Monaten ist es dort aber sehr leer geworden. Facebook wildert. Obwohl der Chat bei Facebook weniger Funktionen bietet, manchmal nicht besonders zuverlässig funktioniert und sehr unglücklich mit der Nachrichtenfunktion verknüpft ist, hat er sich zu einer Art Quasi-Standard bei den Usern gemausert. Bequemlichkeit gewinnt.
Glücklicherweise kann man den Facebook-Chat auch in Pidgin integrieren, was ich schon vor Monaten gemacht habe. Falls man mich also im Chat bei Facebook sieht, heißt das in den meisten Fällen, dass ich Pidgin nutze und nicht direkt bei Facebook eingeloggt bin. Die Kontaktaufnahme ist also gesichert.
Schade ist es trotzdem, dass kaum noch jemand die Klassiker nutzt. Die waren einfach zuverlässiger und entfalteten nicht so einen Speicherhunger wie das datenschutzmäßig manchmal fragwürdige Facebook.
Ich bin jedenfalls auch weiterhin parallel bei ICQ und MSN.
Letzte Kommentare