Was macht man, wenn man zwischen seinem Smartphone und dem PC öfter Daten hin- und herkopieren möchte? Verschiedene Möglichkeiten bieten sich dafür an:
1) Man schickt sich vielleicht die ein odere andere Datei per e-Mail. Allerdings geht das nur bei geringen Datenmengen.
2) Oder man verwendet das mitgelieferte Datenkabel. Gute Möglichkeit, aber leider ein bisschen umständlich.
3) Man könnte auch Bluetooth verwenden. Praktisch, aber bei großen Mengen leider unglaublich langsam.
Per App wird seit einiger Zeit eine webbasierte Lösung für Apple-Produkte angeboten. Unter Android leistet WebShare gute Dienste. Beim klassischen Handybetriebssystem Symbian sieht es oftmals (je nach Gerätehersteller) aber schlecht aus.
Zwischenzeitlich habe ich aber eine sehr elegante Lösung gefunden. Mit einer kleinen Software lässt sich auf dem Smartphone ein FTP-Server installieren und ins WLAN hängen. Mit jedem üblichen FTP-Client auf einem PC kann man sich dann auf dem Handy einloggen und nach Belieben Daten austauschen. Und das auch noch sehr schnell.
Die hier beschriebene Software leistet diese Dienste. Es wird auf verschiedene Nutzergruppen und sonstigen Schnickschnack verzichtet – lediglich der Inhalt der SD-Karte wird per FTP zur Verfügung gestellt. Somit macht es also keinen Sinn, mit seinem “Handy-Server” Dienste für Dritte anzubieten; zum schnellen Zugriff auf sein eigenes Gerät ist diese Software aber wirklich ideal. Auf meinem Nokia N79 mit Symbian läuft der FTP-Server völlig stabil leistet gute Dienste.
Gestern ging es mit Dimi ins Kino, auf dem Programm stand Inception.
Am Anfang durchblickt man zwar erst recht wenig, aber bald entwickelt sich der Film durch seine intelligente Story zu einem echten Erlebnis.
Der Hersteller meines Android-Tablet hat jetzt nachgelegt und eine neue Variante seiner ePad-Serie auf den Markt gebracht. Der Bildschirm ist größer, die Akku-Laufzeit angeblich deutlich länger und es läuft Android 2.1 auf dem System.
Der Name dieser fernöstlichen Geräteserie lautet ePad, hier in der Version (Displaygröße) 10.2”; man findet aber im Internet auch unter den Begriffen aPad oder unter der Herstellerangabe Eken nahezu baugleiche Versionen und viele Informationen.
Ausserdem ist ein schnellerer Prozessor an Bord und der Android Market funktioniert angeblich auch. Das Gehäuse ist ein wenig dicker als bei meinem Gerät, so dass man USB-Geräte auch ohne Adapter direkt anstecken kann. Und die höhere Leistung ermöglicht jetzt die Wiedergabe von deutlich mehr Audio- und Videoformaten.
Das ePad kann bei diversen Händlern in Asien bezogen werden, vorrangig direkt unter diesem Link bei buyincoins. Der Preis beträgt gut 180 Euro inklusive Versand nach Deutschland.
Es ist eine alte Weisheit: Wer am falschen Ende spart, gibt letztendlich mehr aus. Und das musste ich jetzt auch wieder einmal erfahren.
An meinem heißgeliebten Nokia N79 hat sich das Display langsam verabschiedet und zeigte nervige Streifen und dunklere Stellen.
Bei einem billigen Anbieter habe ich mir dann ein Ersatz-Display bestellt. Schnäppchen, nur 14 Euro inklusive Versand. Heute habe ich das Display eingebaut und siehe da: Es funktioniert zwar, ist aber deutlich weniger hell als das Original, hat weniger starke Farben, einen geringeren Kontrast und ist stark blickwinkelabhängig.
Damit könnte man zwar leben – aber nicht im Freien. Selbst am heutigen (bewölkten) Tag ist auf dem Display nicht mehr viel zu erkennen.
Und bei meinem Handy, dass ich fast ständig bei mir habe und ein unverzichtbarer Begleiter ist, möchte ich keine Kompromisse machen.
Insofern habe ich mir heute noch ein originales Ersatzdisplay bestellt. Dazu noch eine neue, ebenfalls originale Oberschale, da die Festigkeit bei jedem Öffnen leidet. Kostenpunkt: fast 70 Euro.
Aber wenn das Display dann wieder die gewohnte Qualität hat, hat sich die Investition gelohnt.
Vor wenigen Wochen überschlugen sich die Medien mit der Information dass Indien einen Tablet PC für etwa 25 Euro auf den Markt bringen möchte. Dann war wieder mal von 35 Euro die Rede, später sogar nur noch von zehn Euro pro Stück. Die bislang bekannten technischen Daten können sich sehen lassen. Beim Betriebssystem gibt es noch Verwirrung: Die meisten Medien berichteten, es würde ein angepasstes Linux auf der Maschine laufen. Im folgenden Video läuft aber eindeutig Android auf dem Gerät. Naja, immerhin basiert Android ja auch auf Linux.
Letztendlich muss man aber sehen, ob dieses Gerät wirklich aus dem Planungsstadium herauskommt. Zu oft schon wurden billige Rechner für Entwicklungsländer angekündigt, die dann nicht gehalten haben, was versprochen wurde.
In einigen Blogs wurde das indische Billig-Tablett sogar als der “Killer des Apple iPad” bezeichnet. Ziemlicher Unsinn. Das iPad ist zwar unverhältnismäßig teuer, gängelt die User und hat genug andere bekannte Unzulänglichkeiten. Trotzdem geht das Ding weg wie warme Semmeln – nicht weil es so ein tolles Gerät wäre, sondern weil es eben ein Statussymbol ist. Apple wird also an der Billig-Konkurrenz aus Indien nicht zugrunde gehen. Ganz davon abgesehen, dass schon jetzt sehr viele billige Tablets anderer Hersteller auf dem Markt sind.
Apropos: Mit meinem chinesischen Billig-Tablet habe ich mittlerweile Frieden geschlossen, auch wenn die fehlerhafte Umsetzung des Android Markets natürlich nervig ist. Die wirklich aufwändige Reparatur der Software lasse ich bleiben und nutze stattdessen andere Markets.
Den Markt der Tablet PCs sollte man auf alle Fälle im Auge behalten, da tut sich im Moment recht viel.
Nur noch wenige Tage bis zum Brückenfestival in Nürnberg. Freitag und Samstag wird unter der Theodor-Heuss-Brücke wieder gefeiert. Meine besondere Vorfreude gilt dabei Rainer von Vielen, der am Freitag auf der Bühne stehen wird.
Es ist vollbracht, mein Tablet PC ist angekommen. Wie bereits erwähnt habe ich kein iPad von Apple gekauft, sondern mir eine etwas exotischere Variante aus Hongkong geholt. Das Gerät läuft auf dem freien Betriebssystem Android und ist spottbillig. Bezogen werden kann es über eBay oder direkt bei diesem Händler.
Es handelt sich dabei um eine Variante des M002 von Eken. Auf dem asiatischen Markt tummeln sich haufenweise Tablet PCs die oftmals sehr ähnlich aufgebaut sind. Eine Variante davon hat jetzt eben bei mir Einzug gehalten. Vor allem bei Firmware-Updates sollte man aber ganz sicher gehen welches Gerät man genau hat, sonst kommt man bei einem nicht passenden Update in Teufels Küche.
Um es vorweg zu sagen: Für den Normal-User ist das Ding nicht zu empfehlen. Das liegt an einem Fehler in der Software, der offenbar bei vielen dieser Fernost-Tablets auftritt: Jedes Android-Gerät benötigt eine eindeutige ID um den Android Market für Apps nutzen zu können. Leider hat der Hersteller das versäumt und eine ungültige ID in der Firmware hinterlegt wodurch der Market nicht nutzbar ist. Und somit ist das Gerät insgesamt ziemlich nutzlos.
Allerdings kann man Abhilfe schaffen – sofern man Spaß daran hat und etwas experimentierfreudig ist. Die Seite slatedroid.com befasst sich mit verschiedenen Fernost-Android-Tablets (Epad, Apad, Eken M001 / M002 / M003, Flytouch, etc.), bietet auch Firmwares an und beherbergt ein Forum.
Um es kurz zu machen: Wenn man den Market zum Laufen bringen möchte, muss man erst einmal eine neue Firmware installieren. Diese Firmware bietet die Möglichkeit Superuser-Rechte zu erhalten wodurch man tiefgreifende Änderungen am System durchführen kann. Dann muss man sich eine gültige Android-ID besorgen (über das Entwicklungs-Kit von Google) und diese ID dann in den Tiefen des Systems ändern. Dann läuft die Mühle.
Um es nebenbei nochmals zu erwähnen: Es handelt sich hierbei nicht um ein Plagiat des Apple-Geräts. Die Hardware unterscheidet sich vollkommen und das Betriebssystem ist ein Anderes, frei Verfügbares.
Die Firmware habe ich nun geändert, die anderen Schritte kommen demnächst wenn ich etwas mehr Zeit habe. Sobald der Market läuft bin ich zufrieden. Man darf von so einem billigen Gerät nicht zu viel erwarten – aber für ein bisschen Surfen, Chatten und Networken reicht es allemal. Wenn man die Mühe nicht scheut. Man sollte das Gerät also eher als einen softwaremäßigen Projekt-Bausatz sehen. Wer damit aber out-of-the-box Spaß haben will, wird enttäuscht sein.
Ohne Computerkenntnisse geht ja heute bekanntlich gar nichts. Wenn man nicht zumindest grundlegendes Wissen besitzt wird es schwierig mit dem Berufsleben.
In weiten Teilen der Welt gehört ein PC dummerweise zu den völlig unerschwinglichen Luxusartikeln. Allerdings braucht man beileibe kein ultra-modernes Gerät um den Umgang damit zu lernen. Im Gegenteil: Wer heute digitale Technik zu seinem Beruf macht, lernt die Architektur immer noch anhand von 8086er-Prozessoren die Ende der siebziger Jahre auf den Markt kamen. Ich selbst habe auf dem Weg zum Kommunikationselektroniker diese antiken Dinger programmieren müssen. Denn nur wer die Wurzeln dieser Technik begriffen hat kann die aktuellen Entwicklungen verstehen.
Oder man sieht die Sache aus einem ganz anderen Blickwinkel, lässt das Verständnis des Innenlebens links liegen und versteht einen PC einfach als Lernhilfe für beispielsweise Mathe. Dafür braucht man kein Multi-Core-Gerät.
Unzählige Kinder und Jugendliche haben den ersten Kontakt mit Computern durch die Spielkonsolen oder Homecomputer der siebziger und achtziger Jahre gemacht und damit den Umgang spielerisch erlernt oder sich von Lernsoftware motivieren / malträtieren lassen. Und die Tatsache dass auch veraltete Computertechnik einen wichtigen Beitrag zur Bildung leisten kann macht sich nun eine Organisation in Entwicklungsländern zunutze.
In vielen dieser Länder sind moderne PCs für den Großteil der Bevölkerung absolut unerschwinglich, aber man bekommt für etwa 10 Dollar einen 8-Bit-Computer. Diese Geräte werden in großen Stückzahlen vor allem an Kinder verramscht. Das Teil stöpselt man an den Fernseher an, man hat eine Tastatur und zwei Controller. Die Spiele befinden sich auf Cartridges die man in einen dafür vorgesehenen Schacht steckt.
Hört sich an wie ein Homecomputer aus längst vergangenen Zeiten – und das ist es auch. Im Innern dieser Geräte steckt ein beinahe legendärer Prozessor, der alten Computerfreaks bestens bekannt ist: Ein 6502-Prozessor von MOS-Technology.
Ein MOS 6502 Prozessor aus meiner Sammlung von Ersatzteilen, hergestellt vor 32 Jahren
Er oder einer seiner Unterarten steckten im Commodore C64, im Atari 800 XL (meinem ersten Computer), dem Atari 2600 (also in der erfolgreichsten Spielkonsole aller Zeiten), den ersten Apple-Computern und unzähligen anderen Geräten dieser Zeit.
Playpower.org will nun diese vorhandenen Geräte in den Entwicklungsländern nutzen. Die Organisation erstellt hochwertige Rätsel- und Lernspiele genauso wie einfache Programmierumgebungen oder sonstige Softwares die die Kindern der Entwicklungsländer in ihrer Bildung unterstützen sollen. Dafür werden jetzt Programmierer, Künstler, Entwickler und Hacker gesucht. Wer also für einen guten Zweck und für klassische Hardware programmieren möchte kann sich hier anmelden.
Für viele Facebook-Nutzer hat der Tag heute schlecht begonnen: Sie kamen nicht in ihren Account oder hatten andere Probleme mit dem sozialen Netzwerk. Und das genau einen Tag nachdem Facebook mit stolz geschwellter Brust 500 Millionen Nutzer vermeldete.
Allerdings hatte nicht jeder Nutzer diese Probleme; bei Vielen lief alles wie gewohnt. Der Verfügbarkeitsstatus auf downrightnow, eine Seite die Statusmeldungen zur Verfügbarkeit von Webseiten sammelt, spricht aber Bände und wird als Likely Service Disruption eingestuft:
Nachdem wir im Sender unsere Aktivitäten teilweise natürlich auch auf Facebook verbreiten habe ich mir die Sache mal angesehen. Teilweise funktionierte schon die Weiterleitung von facebook.DE auf die .COM-Server nicht.
Also mal sehen, vielleicht einfach über einen Proxy aus einem anderen Land auf Facebook surfen. Schlechte Idee. Denn Facebook zweifelte an dass ich meinen Aufenthaltsort so schnell wechseln kann und quittierte das mit der Meldung
Sie melden sich aus einem unbekannten Land an (Vereinigte Staaten von Amerika)
Sehr fragwürdige Übersetzung ;-) Nachdem mein umgelenkter Datenweg über die USA auch nicht gerade der Schnellste war, vermied ich es die umständliche Berechtigungsprüfung mithilfe von Fotos meiner Freunde zu machen (Nenne uns den Namen dieser Person aus deinem Freundeskreis auf dem Foto). Nö.
Als ich dann über Deutschland wieder auf die Seite wollte, musste ich das Prozedere trotzdem durchlaufen. Schließlich bin ich ja vorher über ein unbekanntes Drittland in das Imperium von Gesichtsbuch eingereist – ohne Visum.
Die technischen Probleme für einen Teil der Nutzerschaft bestehen zum jetzigen Zeitpunkt weiter. Eine ständig aktualisierte Übersicht über die wahrscheinliche Verfügbarkeit beliebter Internetseiten kann hier besucht werden.
Wie bereits erwähnt will ich mir einen Tablet / MID / UMPC zulegen. Diese Gerätegattung gibt es ja schon seit vielen Jahren, der richtige Durchbruch im Massenmarkt kam aber erst mit Apples iPad. Allerdings gibt es genug Gründe das iPad links liegen zu lassen und stattdessen eine Alternative zu wählen.
Ich habe mich letztendlich für ein ePad einer nicht weiter genannten chinesischen Hardwareschmiede entschieden. Klar, der Name ePad legt fast nahe dass es sich um ein Apple-Plagiat handelt. Unter der Haube hat das Gerät aber nichts mit dem iPad zu tun. Bei der Billig-Variante ist die Speicherausstattung deutlich geringer und die Prozessorleistung sowieso. Also kein geklautes Hardwaredesign sondern eine preiswerte Eigenentwicklung. Als Betriebssystem kommt Android zum Einsatz. Ein bisschen mehr Selbstvertrauen und ein eigenständiger Name hätten den chinesischen Entwicklern gut getan um einen Plagiatsverdacht gleich im Vorfeld zu zerstreuen.
Was die Schnittstellen betrifft sieht das billige Gerät aber deutlich besser aus als der Kollege von Apple: Ein SDHC-Speicherslot und USB ist genauso vorhanden wie ein kabelgebundener LAN-Anschluss. Beide letztgenannte nur über einen mitgelieferten Adapter weil das Gerät an sich natürlich viel zu klein ist um die Buchsen aufzunehmen. Üblicherweise wird man aber sicher das eingebaute WLAN verwenden. Eine Frontkamera ist übrigens auch dabei, wogegen Apple darauf verzichtet und gleich ein massives Eigentor geschossen hat – immerhin ist das iPad somit nicht einmal zu Apples eigenem Videotelefoniedienst Facetime zu gebrauchen, den man mit dem iPhone 4 mit viel Tamtam einzuführen versucht.
Man mag erst mal skeptisch sein, klar. Nachdem ich aber in der Vergangenheit sehr gute Erfahrungen mit elektronischen Exoten aus Fernost gemacht habe, sehe ich der Lieferung ganz entspannt entgegen. Bei einem Preis von nur etwa einhundert Euro kann man auch wirklich nichts falsch machen.
Mittlerweile habe ich auch die gesicherte Info, dass die Akkulaufzeit etwa fünf Stunden beträgt. Damit kann man leben. Und das Netzteil hat, wie vermutet, einen Weitbereichseingang so dass es mit Adapter auch in Deutschland nutzbar ist.
Letztendlich geht es nur darum, auch auf dem Balkon und am Sofa Internet zu haben. Ein Messenger, Browser und ein Mail-Client, mehr will ich nicht. Und bitte handlicher als ein Laptop.
Sobald das Gerät angekommen ist, werde ich nochmal davon berichten.
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