Schaltpläne mit TinyCAD erstellen

8. März 2010

Und wieder einmal habe ich eine neue Software gefunden die sich vor allem an Elektroniker richtet. Das Programm nennt sich TinyCAD und ermöglicht das Erstellen von Schaltplänen. Es sind von Haus aus eine Menge Bauteile dabei und natürlich können auch Bibliotheken importiert werden. Beispielsweise bietet der Hersteller Atmel Libraries seiner Microcontroller an – für mich äußerst nützlich. Weitere Bauteile können aber auch im Editor selbst erstellt werden. Und das Programm ist auch noch Freeware.

Wirklich ein sehr schönes Teil und nach kurzer Gewöhnungsphase auch recht einfach zu bedienen. Ich habe bereits einen großen Teil meines Digitalradio-Projektes dort als Schaltplan verewigt. Sobald dieses Projekt fertig ist, werde ich meine Arbeit hier veröffentlichen, inklusive Schaltplan und Software.

Downloadlink

Q-Dir – Übersicht am Rechner

4. März 2010

Es gibt immer mal wieder so kleine Softwarehäppchen die erst sehr unscheinbar daherkommen, aber im Alltag einen besseren Komfort bieten als man es bislang gewohnt war.

Seit vielen Jahren ist der bordeigene Windows Dateiexplorer ein unverzichtbares Arbeitsmittel für mich. Früher war das ja auch ganz passabel – aber heutzutage hat man mehrere Platten oder Partitionen im Rechner, noch eine Reihe Netzlaufwerke dranhängen und der eine oder andere USB-Stick ist ja auch immer da.

Sehr viel entspannter lässt es sich da mit einer kleinen Freeware arbeiten. Q-Dir ist da mein Mittel der Wahl. Es ersetzt den klassischen Windows Dateiexplorer. Anfangs fand ich es ein wenig gewöhnungsbedürftig. Doch wenn man sich die unzähligen Einstellungen durchgearbeitet hat versteht man, dass man so ziemlich jede gewünsche Konfiguration hinbekommt. Zwei, drei oder vier unabhängige Laufwerksfenster gleichzeitig auf dem Bildschirm, wahlweise mit Verzeichnisbaum oder ohne, nebeneinander oder untereinander. Besonders schön: Das Scrollrad der Maus gilt für das Fenster, über dem man jeweils ist – wenn man die Funktion aktiviert hat.

Fazit: Schöne Sache! Hier ist der Downloadlink. Und eine portable Version gibt es auch.

Neue ON AIR Termine

25. Februar 2010

An diesem Samstag werde ich meine angestammte, altehrwürdige Samstagssendung vorübergehend zum letzten Mal machen. In den nächsten Wochen werde ich dann in dieser Show vertreten.

Stattdessen bin ich in den nächsten fünf Wochen immer Abends auf Sendung und darf euch neue – sogar brandneue – Musik präsentieren. ENERGY Brandneu, immer Montag bis Freitag von 19 bis 21 Uhr. Genauere Daten gibt es bei den On-Air-Terminen auf diesem Blog.

Nach diesen fünf Wochen ist dann wieder alles wie gewohnt und ich kehre in die Samstags-Show zurück.

SI4735 in der Küche

10. Februar 2010

Ich brauche ein neues Küchenradio. Könnte man kaufen – oder selbst bauen. Selbst bauen hat den Vorteil, dass man die Sache sehr wertig machen kann und nicht überall auf die Kosten zu schauen braucht um die Gewinne zu erhöhen. Also, gleich selbst machen und das auch noch möglichst gut.

Als Herzstück kommt ein amerikanischer Tuner-Chip von Silicon Labs zum Einsatz, ein SI4735. Dieser nur 3×3mm kleine Chip beherbergt den kompletten Empfänger auf DSP-Basis. Dieses neuartige Konzept macht unschlagbare Empfangseigenschaften möglich. Glasklarer und rauschfreier Empfang von selbst schwachen Sendern. Von der Leistungsfähigkeit dieser Chip-Familie konnte ich mich schon bei einem chinesischen Tuner überzeugen lassen, den ich kürzlich bestellt hatte.

Der Chip wird per I2C-Bus gesteuert. Die Ansteuerung habe ich durch einen ATmega8-Microcontroller von Atmel realisiert. Dieser Controller verwaltet die Stationstasten, Tasten für Lautstärke und Frequenzwahl. Ausserdem wird ein Display (2 Zeilen, je 20 Zeichen) angesteuert auf dem alle Informationen bis hin zu RDS-Radiotext angezeigt werden sollen.

Im unteren Bereich finden sich zwei kleine Audioverstärker (LM386) zur Versorgung der Lautsprecher. Als Stromversorgung habe ich wieder ein bewährtes Schaltnetzteil verwendet. Die Taktversorgung des Controllers ist ein 4-MHz-Quarzoszillator der auch gleichzeitig die Frequenzbasis des Empfängerchips darstellt.

Bei der ganzen Sache muss man allerdings sehr vorsichtig sein: Der Empfängerchip verträgt an seinen Eingängen (Bus und Takt) maximal 3,3 Volt – der Rest der Schaltung arbeitet aber mit 5 Volt. Der I2C-Bus läuft trotzdem einwandfrei da das System nur einen Low-Pegel und einen Nicht-Low-Pegel definiert so dass 3,3 Volt auch als Nicht-Low gelten und somit als High. Aber: Ein kleiner Programmierfehler und der Chip bekommt 5 Volt ab – und 35 Euro gehen in Rauch auf.

Im Moment sieht es so aus: Beim Einschalten gibt der Microcontroller über den Bus diverse Befehle an den Tuner-Chip aus. Dieser wird in der Betriebsart FM initialisiert und bekommt diverse Informationen über Emphasensettings und Antennenankopplung. Dann übergibt der Controller noch meine gewünschte Empfangsfrequenz und die gewünschte Lautstärke. Diese Startprozedur dauert knapp eine Sekunde, dann läuft die Musik.

In den nächsten Tagen und Wochen werde ich die Software weiterentwickeln damit am Ende auch alle Tasten funktionieren. Dann kommt das Display an die Reihe und die Auswertung der RDS-Informationen. Und ganz am Ende muss noch ein Gehäuse gemacht werden. Aber das Wetter bleibt ja noch eine Weile so schlecht ;-)

Mobiler Anrufmanager

2. Februar 2010

Manche Dinge nimmt man einfach als gegeben hin, obwohl man das alles längst anders machen könnte. Ein Beispiel ist die Mailbox in Mobilfunknetzen.
Die ersten mobilen Telefone waren schwer und groß genug, da wollte man nicht auch noch einen Anrufbeantworter mit sich herumtragen und hat diese Funktion einfach in das Netz ausgelagert. Mittlerweile aber bieten alle modernen Geräte genug Rechenleistung und Speicher um so eine Funktion direkt im Gerät realisieren zu können.

Ein gelungenes Beispiel ist die Software BlackBaller für Symbian. Man kann damit nach einer beliebigen Klingeldauer einen Ansagetext abspielen lassen und danach eine Aufnahme starten. Somit wäre der klassische Anrufbeantworter nachgebildet. Es lässt sich aber auch nur eine Ansage abspielen oder beispielsweise automatisch eine Rück-SMS versenden. Oder man kann Anrufer automatisiert abweisen. Und das alles selektiv nach Listen, Gruppen, Kontakten, Zeiten. Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten.

Leider hat die Software noch einen Bug: Wenn das Programm einen Anruf entgegennimmt und eine Ansage abspielt, ist zeitgleich das Mikrofon des Telefons aktiv. Der Anrufer bekommt also nicht nur die Ansage zu hören, sondern kann unter Umständen auch die Umgebung des Telefons hören. Der Softwarehersteller will diesen Bug demnächst in einer neuen Version beheben – und dann wird das Ding interessant. Immerhin eignet sich die Software jetzt schon gut um eventuelle unliebsame anonyme Anrufe abzuweisen.

Eine kostenlose Testversion steht bereit, die Vollversion kostet 15$.

Herstellerwebsite: www.killermobile.com

Stromberg und der Hund

21. Januar 2010

Konni hat dieses Video gefunden und sowohl bei Facebook als auch in seinem Blog gepostet. Weil das Teil aber wirklich so genial ist, verewige ich es auch noch hier auf meiner Seite. Ein Leckerbissen für alle Fans von Stromberg!

Thunderbird 3

20. Januar 2010

Seit Dezember steht Mozilla Thunderbird in der Version 3 zum Download bereit. Ich habe etwas länger gezögert, immerhin war ich mit Thunderbird 2 vollkommen zufrieden. Version 2 wird auch immer noch gepflegt und mit Patches versehen, deswegen gibt es aktuell keine dringende Notwendigkeit auf Thunderbird 3 umzusteigen.

Ich habe es jetzt doch getan und bin überwiegend begeistert. Die neuen Tabs sind nützlich (auch wenn ich dies vorher bezweifelt habe). RSS- und News-Funktionalitäten sind natürlich weiterhin an Bord, auch die mächtigen Filterfunktionen und virtuellen Ordner.

Die beste Neuerung ist aber die neue “Nachrichten-Synchronisation” bei IMAP-Ordnern. Im Gegensatz zu POP3-Postfächern werden IMAP-Nachrichten ja auf einem zentralen Server vorgehalten und nicht lokal verwaltet. Bei ausgelasteten Servern oder Leitungen kann dies zeitweise etwas länger dauern – vor allem beim Verschieben vieler Mails oder beim Herunterladen größerer Anhänge.
Die neue Synchronisation stellt unmerkbar Kopien der IMAP-Inhalte auf dem lokalen Rechner bereit wodurch ein immenser Geschwindigkeitszuwachs erzielt wird. Vom User durchgeführte Operationen werden sofort dargestellt und im Hintergrund unsichtbar mit dem IMAP-Server abgeglichen.

Einen Nachteil gibt es aber auch: Mit der Funktion “Nachrichtenindizierung” pendelte sich der RAM-Bedarf bei mir bei über 150 MB ein – bei laufenden Vorgängen habe ich aber auch schon eine RAM-Belegung von über 500 MB alleine durch Thunderbird beobachtet. Bei älterer Hardware könnte das zu einem Problem werden. Bei abgeschalteter Nachrichtenindizierung liegt der RAM-Bedarf auf meinem Rechner zwischen 50 und 80 MB – ein akzeptablerer Wert.

Die Briefmarken und ich

13. Januar 2010

Die Post zeigt ja ab und zu eine gewisse Kreativität wenn es darum geht, Kunden von der e-Mail zurück zur klassischen Post zu holen. Offenbar ist das nicht nur in Deutschland so.

Kürzlich erreichte mich eine Postkarte von einem Freund aus Thailand. Das Besondere an dieser Postkarte war die Briefmarke. Die Gestalt auf der Briefmarke hat eine nicht zu übersehende Ähnlichkeit mit…: Mir.

Die Post in Thailand bietet tatsächlich folgenden Service an: Man hinterlegt das Foto einer Person und auf dieser Basis werden dann persönliche Briefmarken gedruckt. Diese bekommt man ausgehändigt und sind von ihrer Beschaffenheit von normalen Briefmarken nicht zu unterscheiden. Sie gelten auch ganz normal als Zahlungsmittel zur Postbeförderung.

Eine wirklich nette Idee! Allerdings hätten die Grafiker bei der Post mir ruhig noch ein paar Haare übrig lassen können. Aber immerhin: Ich habe meine eigene Briefmarke ;-)

Das war 2009

26. Dezember 2009
Feier

Some Auflauf

Jetzt geht es also dem Ende entgegen. Das war 2009. Was für ein Jahr!
Weihnachtsfeier

Weihnachtsfeier

Beruflich war dieses Jahr sehr ereignisreich. Im April war der Sendestart von ENERGY Nürnberg in den neuen Räumen und die Monate davor waren stressig. Es gab Tage, die begannen um 5 Uhr morgens und endeten weit nach Mitternacht. Auf einer völlig leeren Fläche entstanden nach und nach Wände, es wurde gestrichen, kilometerweise Kabel verlegt, vor allem aber wurde ständig geplant und koordiniert wie das alles zu realisieren ist. Eine Herausforderung für alle Beteiligten, denn der Umzug eines Radiosenders hat so seine Tücken.

Neuer Sender

Neuer Sender

Mittlerweile haben wir uns dort längst eingelebt und die letzten acht Jahre im Business Tower sind vergessen. Die neuen Studios sind viel besser, die Räumlichkeiten für unsere Arbeit absolut ideal.
Aftershowparty

Aftershowparty

Und nachdem es sich, technisch gesehen, nicht um einen Umzug sondern um einen kompletten Neubau handelte, bedeutete das vor allem für mich ein Umdenken. Jahrelang bestand mein Job unter anderem daraus, klassische Studiotechnik am Leben zu erhalten – jetzt ist alles neu, alles vom Feinsten, alles volldigital – die analogen Mischpulte und andere Relikte aus vergangenen Hörfunkzeiten sind verbannt.

Berlin Wannsee

Berlin Wannsee

Natürlich bestand dieses Jahr trotz des anstrengenden Umzugs nicht nur aus Arbeit. Privat gab es auch Veränderungen – und vielleicht das Einsehen, nicht unnötig lange an Gegebenheiten festzuhalten die nicht zu ändern sind. Nach allen Turbulenzen und Tiefen die es da so gab, muss ich jetzt einfach sagen: Das Ende des Jahres kann ich völlig tiefenentspannt begehen, denn alles ist gut.

Feier @Dimi

Feier bei Dimi

Was ich am Sommer 2009 besonders schön fand: Die Wöhrder Wiese. Klingt komisch, ist aber so. Sobald das Wetter halbwegs einladend war habe ich mich mit Hong auf die Wiese verzogen und über Gott und die Welt gequatscht, immer wieder flankiert von anderen Freunden. Das hat diesen Sommer ausgemacht und war einfach toll. Der nächste Sommer kommt bestimmt.

In Wien

In Wien


Ansonsten war das Jahr geprägt von diversen Abstechern nach München, Berlin und Wien. Die sommerlichen Tage mit Freunden in Berlin haben absolut Spaß gemacht, der daraus resultierende Kurzurlaub in Wien mit Ziv war sehr schön, ein weiterer Abstecher nach München und darauf folgender Fahrt nach Berlin mit Jeff mit einem Besuch im Berghain war deutlich
Bardentreffen

Bardentreffen

horizonterweiternd und auch sonst gab es viel neuen Input, nicht zuletzt durch Nam, einer Bekanntschaft die pizzafutternd auch an einer Chill-Out-Session auf der Wöhrder Wiese mit anwesend war.

Hat Spaß gemacht! Und wenn wir, einmal im Jahr, einen kleinen sentimentalen Touch hier veranstalten: Danke an das Team von ENERGY für ein spannendes Jahr und vor allem an meine Freunde – ihr seid die Besten! Auf ein schönes 2010!

Crispy Christmas!

23. Dezember 2009

Liebe Freunde und sonstige Leser dieses Blogs,

ich möchte die Gelegenheit nutzen euch auf diesem Weg eine schöne Weihnachtszeit zu wünschen. Genießt die Feiertage! Man liest sich nach Weihnachten wieder ;-)

Stefan